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Das Herz des Onlinemarketers aber auch das der Produktentwicklerin schlägt höher, wenn es um das Thema Conversion geht. Denn dahinter verbirgt sich zum einen die Frage, was denn eigentlich das Ziel hinter der Anwendung, dem Webportal, der Kampagne oder der einzelnen Webseite ist. Warum inverstieren wir Zeit und Kraft und Ressourcen? Was soll am Ende bei rauskommen. Die Antwort ist häufig erstmal: mehr Nutzer, mehr Käufe, mehr Klicks auf meine Produkte, mehr Leads. Bitte alles auf einmal. Das klappt häufig nicht, schon gar nicht beim ersten Versuch. Also verbirgt sich hinter dem Konzept „Conversion“ nicht nur eine Zielorientierung, sonder auch ein Konzept, dass ständige Optimierung verspricht.

Conversion benötigt Ziele

Aber zunächst zur Zielfrage. Wir stellen die unseren Kunden immer wieder und sie ist immer wieder schwer zu beantworten. Vor allem wenn es darum geht, sie eindeutig zu beantworten. Häufig verbinden wir beispielsweise mit einer Webpräsenz mehr als ein Ziel. Das ist auch gut so. Allerdings sollten einzelne Seiten da schon eindeutiger definiert werden können. Besonders wichtig ist: Seiten, die für den Nutzer gar keinen Sinn haben, die also im Sinne des Nutzers gar kein Ziel verfolgen, die sollten einfach nicht existieren. Sie sind leicht zu identifizieren: niemand besucht sie, niemand klickt drauf. Außer dem Vorstand.
Mit dem Konzept Conversion verbunden ist die Veränderung der Sichtweise, weg vom Vorstand, hin zu den Kunden. Um die Conversion zu optimieren, muß man sich zunächst darüber im klaren sein, wodrin sie denn eigentlich besteht.

Was also ist eigentlich eine Conversion?

Allgemeingültig kann man das nicht festschreiben. Die Conversion beschreibt das definierte Ziel des Webseitenbetreibers mit jeder einzelnen Seite. Dabei kann das Ziel auf einigen Seiten im Kaufabschluß bestehen, auf anderen in der Kontaktaufnahme. Wieder andere Seiten sollen den Nutzer einfach zum Verweilen (Lesen, sehen, hören) einladen und ihm eine Beschäftigung mit den Inhalten der jeweiligen Webseite ermöglichen. Weitere mögliche Conversionziele sind Downloads, likes in sozialen Netzwerken oder auch Empfehlungen. Es ist also auch möglich, dass eine Seite mehrere Conversionziele verfolgt oder den Einstieg in mehrere „Conversionfunnel“ (also Filter hin zu einzelnen Conversions) ermöglicht. Es ist also kompliziert. Aber es lohnt sich. Je klarer sich der Webseitenbetreiber darüber ist, welche Ziele er mit einzelnen Seiten verfolgt, um so wahrscheinlicher wird es, dass er die Seiten auch optimiere kann. Ohne Ziel kein Ergebnis.

#Conversion Optimierung #KPI